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Weller Tools GmbH
Ann-Kathrin Goerl Filtration Line

Career Women@Weller: Die weibliche Perspektive in der F&E

Ann-Kathrin Görl über Innovation, Verantwortung und Frauenpower in der F&E.

30.10.2026 | Weller Team

„Die treibende Kraft hinter ZeroSmog Shield & Guard:” Ann-Kathrin Görl, Design Engineer R&D bei Weller Tools, begleitet und steuert F&E-Projekte in den Bereichen Löten und Lötrauchabsaugung, von der ersten Skizze bis zur Serienproduktion.

Wie lange bist du schon hier und wie würdest du deine persönliche Entwicklung bei Weller Tools beschreiben?

„Ich arbeite erst seit Juli 2023 bei Weller und bin deshalb noch recht neu. Als ich zu Weller kam, haben es mir meine Kolleginnen und Kollegen leicht gemacht, mich einzuleben. Vom ersten Tag an konnte ich mich auf ihre Unterstützung verlassen, und dafür bin ich sehr dankbar. Inzwischen bin ich angekommen und fühle mich sehr wohl. Ich bin mit meinen Aufgaben gewachsen und darf immer mehr Verantwortung übernehmen. Ich möchte weiterhin so viel Erfahrung wie möglich sammeln, um irgendwann Expertin zu sein.”

Warum hast du dich für Weller Tools entschieden?

„Am Standort Besigheim kennt jeder jeden, das macht die Zusammenarbeit im Team einfach. Hier arbeiten erfahrene und junge Kolleginnen und Kollegen gemeinsam an verschiedenen spannenden Projekten. Es herrscht eine gute Arbeitsatmosphäre, in der man respektvoll miteinander umgeht und das gemeinsame Lachen nicht zu kurz kommt, was mir persönlich wichtig ist. Die selbstbestimmten Arbeitszeiten und die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten machen es außerdem leicht, Beruf und Privatleben zu vereinbaren.”

Was macht deine Arbeit als Frau in der F&E so besonders?

„Vermutlich, weil es in der F&E nicht viele Frauen gibt. Frauen haben einfach eine andere Perspektive und dadurch auch andere Ideen. Man sollte aber nicht vergessen, dass es in technischen Berufen nur wenige Frauen gibt. Das führt leider dazu, dass man sich als Frau oft erst beweisen muss, bevor man ernst genommen wird. Diese Hürde habe ich vor dem Berufseinstieg unterschätzt.”

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

„Mein Arbeitstag geht meistens von 7 bis 15:30 Uhr. Wenn ich bei Weller angekommen bin, fahre ich zuerst den Rechner hoch. Danach hole ich mir einen Kaffee und schaue in meine E-Mails. Aus den E-Mails ergeben sich dann die ersten Aufgaben. Am Vormittag tausche ich mich mit meinen Kolleginnen und Kollegen aus. Die Aufgaben sind immer unterschiedlich, mal konstruiere ich und erstelle Zeichnungen, mal geht es um Organisation oder um den Prototypenbau. Dazwischen liegen interne Meetings, Termine mit Lieferanten oder mit unserem Produktionswerk in Mexiko. Jeder Tag ist ein bisschen anders, und genau das macht ihn besonders.”

Welche Aspekte im Lötbereich findest du am faszinierendsten?

„Das Faszinierende an Technik ist, dass vieles auf den ersten Blick einfach wirkt, bis man sich die Details anschaut. Im Lötbereich ist das genauso. Handlöten erfordert Feinmotorik und präzise Handbewegungen. Kleine Bauteile exakt zu platzieren und zu verlöten, ist eine Kunst für sich. Handlöten ist außerdem mehr als nur das leitende Verbinden elektronischer Bauteile. Bei der Brandmalerei zum Beispiel kommt dieselbe Technik mit anderen Spitzen zum Einsatz.

Auch die Herstellung eines Lötkolbens ist mehr als beeindruckend. Viele Schritte sind feine Handarbeit. Bei der Entwicklung kommen immer viele Themen zusammen, etwa Thermomanagement, Miniaturisierung, Kosten, Elektrotechnik, Software, fertigungsgerechte Konstruktion, reparaturfreundliches Design und vieles mehr. All das zusammen macht den Lötbereich für mich sehr spannend.”

Was war bisher dein Projekt-Highlight in der F&E?

„Die Entwicklung der neuen Lötrauchabsaugung. Das war mein erstes Projekt bei Weller, das ich von der Skizze bis zum fertigen Produkt begleitet habe. Dabei konnte ich immer mehr Verantwortung übernehmen, sodass ich heute für die gesamte mechanische Konstruktion zuständig bin. Für eine Konstrukteurin ist das fertige Produkt immer ein Highlight.”

Was rätst du Frauen für ihre Bewerbung bei Weller Tools?

„Einfach machen. Frauen zweifeln schnell, ob sie sich auf eine Stelle bewerben sollen, wenn sie auch nur eine der Anforderungen nicht erfüllen. Dabei vergessen sie, dass man mit Engagement und Ausdauer fast alles lernen kann. Wer technische Herausforderungen in einem dynamischen Team lösen möchte, sollte sich bei Weller ruhig bewerben.”

Welche Mitarbeiter-Benefits schätzt du am meisten und warum?

„Die flexiblen Arbeitszeiten und das mobile Arbeiten, weil sich so Beruf und Privatleben leichter vereinbaren lassen. Man kann zum Beispiel morgens früh zu einem Termin gehen oder eine Stunde früher Schluss machen und abends noch eine Stunde von zu Hause aus arbeiten. Außerdem schätze ich die Möglichkeit, günstig zu Mittag zu essen. Es gibt jeden Tag sieben Gerichte zur Auswahl, da ist für jeden etwas dabei.”

„Ich bin mit meinen Aufgaben gewachsen und habe mehr Verantwortung übernommen. Ich schätze das hilfsbereite Team, die flexiblen Arbeitszeiten und die Vielfalt der Projekte in der F&E-Abteilung.”