Zero Smog Guard
Die Schattenseite des Lötrauchs beim Handlöten
Saubere Luft ist gelebter Gesundheitsschutz und geht alle etwas an.
Jedes Jahr erkranken weltweit Tausende Beschäftigte an berufsbedingten Lungenleiden und anderen ernsten Gesundheitsschäden, bis hin zu Krebs. Beim Handlöten zeigt sich das besonders deutlich, und spätestens seit COVID-19 wissen wir, wie viel gute Luftqualität, persönliche Schutzausrüstung (PSA) und saubere Hygiene wert sind.
Die Wahrheit über Lötrauch
Schon Rauch und feine Partikel können der Gesundheit schaden. Zeit, sich zu schützen.
Luftverschmutzung gehört zu den größten Gesundheitsrisiken überhaupt, gleich hinter Bluthochdruck und noch vor dem Rauchen. Feine Partikel und Rauch in der Luft sind gefährlich, und wer ihnen über lange Zeit ausgesetzt ist, riskiert bleibende Schäden wie berufsbedingtes Asthma oder chronische Beschwerden der Atemwege.
Dabei spielt es keine Rolle, ob die Belastung drinnen oder draußen entsteht. Viele der Stäube und Dämpfe, die heute am Arbeitsplatz auftreten, schaden beim Einatmen der Gesundheit, und eine dauerhafte Belastung führt schnell zu ernsten Langzeitfolgen.
Der Clean Air Act der US-Umweltbehörde EPA, die Prop-65-Vorschriften, dazu Umweltverschmutzung, Pollen und COVID haben dafür gesorgt, dass Filterlösungen im professionellen Umfeld inzwischen Pflicht sind. In anderen Ländern ist saubere Luft am Arbeitsplatz längst gesetzlich geregelt, in den USA etwa über die OSHA. Diese Vorgaben verlangen, dass gefährliche Stoffe aus der Luft geholt werden, damit sie weder Mensch noch Maschine schaden.
Bleifreies Löten erzeugt sogar bis zu 250 % mehr Partikel mit einem Durchmesser zwischen 0,5 und 1,0 Mikrometern. Neben den Partikeln kann Lötrauch außerdem Isocyanate, Aldehyde und weitere gesundheitsschädliche Stoffe enthalten.
Besonders tückisch sind die kleinen Partikel, denn sie dringen tief in die Atemwege ein. Die allerkleinsten gelangen sogar bis in den Blutkreislauf und treiben das Gesundheitsrisiko damit erheblich nach oben.
Gesundheitsschutz beim Handlöten: Worauf es ankommt
Als weltweit führender Anbieter professioneller Handlöttechnik wissen wir, wie viel beim Handlöten von Gesundheit und Sicherheit abhängt. Ohne eine geeignete Absauganlage geht es kaum, denn nur sie senkt die Belastung durch gefährliche Stoffe wie Blei und Flussmitteldämpfe und schafft so ein sichereres Umfeld für Ihre Beschäftigten.
Die Wahrheit über Lötrauch: Welche Gesundheitsrisiken entstehen?
Wussten Sie, dass Löten ohne Absaugung eine ganze Reihe von Gesundheitsrisiken mit sich bringt?
Wer täglich lötet, sollte auch auf die Qualität der Atemluft achten. Als einer der führenden Anbieter von Löttechnik kennt Weller die Bedeutung einer effektiven Erfassung und Filterung von Lötrauch.
Die möglichen Folgen reichen von Hautentzündungen (Dermatitis), Nasenbluten, Akne, Kopfschmerzen, gereizten Augen und Halsschmerzen bis hin zu Atemwegsschäden, berufsbedingtem Asthma und Krebs im Bereich der Nase und der Nasennebenhöhlen.
Zur Einordnung der Partikelgrößen: Fasern und Pollen liegen bei rund 10 µm, Bakterien und Pigmente bei etwa 5 µm, Asbeststaub bei unter 10 µm und Viren bei unter 5 µm. Hinzu kommen Smog und gasförmige Stoffe.
Der Vorher-Nachher-Effekt auf einem feinen Gittergewebe zeigt den Verschmutzungsgrad nach 90 Minuten Löten.
„Die Absaugung ist entscheidend für den Erhalt der Gesundheit. Unser Team hat den Anwenderinnen und Anwendern genau zugehört und ihnen exakt das geliefert, was sie sich gewünscht haben: hochmoderne Filtergeräte, optimiert für die Absaugung am Arbeitsplatz und für Einzelarbeitsplätze unter der Werkbank im 24/7-Betrieb. Die neuen Filtergeräte ZeroSmog Shield Pro und Guard sind die leisesten ihrer Klasse, ausgesprochen einfach zu bedienen und in verschiedenen Ausführungen erhältlich, abgestimmt auf die Anwendungen und das Budget unserer Kundschaft.”
Gerald Gardener, Product Manager, Weller Tools
Das Risiko des bleifreien Lötens
Ökologisch ist bleifreies Löten die bessere Wahl, weil dabei weniger schädliches Blei zum Einsatz kommt. Einen Haken hat die Sache trotzdem, denn es entstehen mehr lungengängige Partikel in der Luft. Das liegt an den höheren Arbeitstemperaturen und am zusätzlichen Flussmittel, das der Prozess braucht.
Umso wichtiger ist heute die richtige Schutzausrüstung, um diese gefährlichen Stoffe wirksam loszuwerden. Feine Partikel sind gefährlicher als große, weil sie bis in die Lungenbläschen vordringen und die Atemwege blockieren können. Eine Absauganlage ist dabei der entscheidende Baustein. Sie fängt Partikel und Gase ein und führt die gereinigte Luft wieder zurück in den Arbeitsraum. Das schützt die Gesundheit der Beschäftigten, spart Energie und drückt die Kosten für Heizung, Lüftung und Klimatisierung.
*Je kleiner die Partikel, desto tiefer dringen sie in die Atemwege ein und desto höher ist das Gesundheitsrisiko. Die allerkleinsten können über die Lungenbläschen sogar in den Blutkreislauf gelangen. Genau deshalb ist eine wirksame Filterung so wichtig.*
Filterklassen für unterschiedliche Anwendungen
Die Filterleistung wird nach zwei Normen eingeordnet, EN 1822:2019 für Schwebstofffilter und ISO 16890 für Vorfilter. Die folgenden Werte zeigen Filterklasse, Abscheidegrad und Durchlassgrad:
- EPA E10: Abscheidegrad 85 %, Durchlassgrad 15 %
- EPA E11: Abscheidegrad 95 %, Durchlassgrad 5 %
- EPA E12: Abscheidegrad 99,5 %, Durchlassgrad 0,5 %
- HEPA H13: Abscheidegrad 99,95 %, Durchlassgrad 0,05 %
Die wirksamsten Systeme arbeiten in drei Filterstufen
Sobald die gefährlichen Stoffe über die Düse erfasst und ins Filtersystem geleitet wurden, greifen drei Stufen ineinander:
- Größere Partikel bleiben im Medium- oder Feinstaub-Vorfilter hängen.
- Kleinere Partikel fängt der HEPA-Partikelfilter ab.
- Der Breitband-Gasfilter entfernt Kleb- und Lösungsmitteldämpfe.
Am Ende strömt die saubere Luft zurück in den Arbeitsraum.
Saubere Luft ist ein Recht aller Beschäftigten
Gemeinsam stärker und gesünder: Weller Lötstationen und die Absauganlagen ZeroSmog Guard.
Saubere Luft und maximaler Komfort
Die neuen ESD-sicheren Absauganlagen ZeroSmog Guard filtern Lötrauch und Gase wirksam und sorgen so für ausgezeichnete Luftqualität. Ihr kräftiger Lüfter liefert saubere Luft und nimmt zugleich unangenehme Gerüche aus dem Raum. Im Inneren arbeiten ein Medium-Feinstaub-Vorfilter und ein Hauptfilter aus HEPA-H13-Partikelfilter und Breitband-Gasfilter zusammen. Wer nur Gase abscheiden muss, greift zur reinen Gasfilter-Variante.
Das dreistufige Filtersystem der ZeroSmog Guard erfasst kleine Partikel, Rauch und Gase über die verschiedensten Arbeitsprozesse hinweg. Die schädlichen Dämpfe wandern über die Düse in den Filter, größere Partikel bleiben im Vorfilter hängen, kleinere im HEPA-Filter (High-Efficiency Particulate Air). Ein Breitband-Gasfilter holt zusätzlich Dämpfe und Klebstoffreste aus der Luft.
Intelligentes Strömungsprinzip für bestmöglichen Schutz
Starke Absaugung und ein kräftiges Gebläse fangen den Rauch besonders wirkungsvoll ein. Das hält die Luft sauber und neutralisiert Gerüche gleich mit.
Die neuen Weller ZeroSmog Guard sind für den Dauerbetrieb rund um die Uhr gebaut, im professionellen Handlöten wie in der Produktion. Sie filtern leise und auf modernstem Stand unter der Werkbank und sorgen so für saubere Luft und bestmöglichen Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. Mit einem Partikelabscheidegrad von 99,95 % und der Fähigkeit, verschiedene Gase zu filtern, ermöglichen sie komfortables und leistungsstarkes Arbeiten in der Produktion.
Verschiedene Filtertypen
Je nach Anwendung lassen sich die Filter kombinieren. Für Prozesse mit hohem Gasanteil steht zusätzlich eine reine Gasfilter-Variante zur Verfügung.
Die Clean-Air-Serie: drei ZeroSmog Guard Modelle
- ZeroSmog Guard Light: Einstiegsmodell für einen Arbeitsplatz (Single User).
- ZeroSmog Guard: für einen Arbeitsplatz (Single User).
- ZeroSmog Guard 2: für zwei Arbeitsplätze (Dual User).
Alle Modelle sind ESD-sicher.